Sachwertverfahren
Vorrangig bei Ein- und Zweifamilienhäusern: Aus Grundstückswert, Gebäudewert, Außenanlagen und weiteren wertbeeinflussenden Faktoren wird der Sachwert ermittelt.
Was wir vor Ort ansehen: Baujahr und Bauweise, Zustand von Dach, Fenstern, Heizung, Ausstattung, Grundstücksgröße und -zuschnitt, Garage, Garten, Lage im Ortsteil.
Vergleichswertverfahren
Häufig bei Eigentumswohnungen: Über mehrere Vergleichsobjekte und den Einsatz von Faktoren wird der Wert ermittelt.
Was wir vor Ort ansehen: Lage und Etage, Wohnfläche, Balkon oder Terrasse, Stellplatz, Zustand des Gemeinschaftseigentums, Rücklagen, Hausgeld.
Ertragswertverfahren
Vor allem bei Investitionsobjekten: Hier geht es weniger um den reinen Sachwert als darum, welche Erträge mit der Immobilie erzielt werden können.
Was wir brauchen: Mieterliste mit Kaltmieten, Wohn- und Nutzflächen, laufende Kosten, Zustand und anstehende Instandhaltungen.
Vergleichswertverfahren (Bodenrichtwert)
Bei Baugrundstücken dienen Vergleichspreise und der Bodenrichtwert als Grundlage; Zuschnitt, Erschließung und Bebaubarkeit verändern den Wert.
Was wir brauchen: Flurstück, Größe, Bebauungsplan oder Lage im Innenbereich, Erschließungszustand.