Eine Besichtigung dauert eine gute halbe Stunde. Wer in einer festen Reihenfolge vorgeht, vergisst nichts – und kann danach entspannt Probe fahren.
Erst die Papiere
Lassen Sie sich Zulassungsbescheinigung Teil I und II zeigen und vergleichen Sie die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) mit der am Auto – meist unten an der Windschutzscheibe und im Motorraum. Dazu gehören das Serviceheft oder der digitale Wartungsnachweis und der letzte HU-Bericht. Die Zahl der Vorbesitzer steht in Teil II.
Dann einmal ums Auto
- Spaltmaße zwischen Türen, Hauben und Kotflügeln: gleichmäßig?
- Lack im Streiflicht: Farbunterschiede zwischen Bauteilen deuten auf Nachlackierung.
- Reifen: Profiltiefe, gleichmäßige Abnutzung, Alter (DOT-Nummer, z. B. 3222 = 32. Woche 2022).
- Scheiben: Steinschläge im Sichtfeld des Fahrers.
- Unterboden und Schweller: Rost, Aufsetzspuren.
Innen
Passt der Zustand von Lenkrad, Fahrersitz und Pedalen zum Kilometerstand? Alle Schalter einmal ausprobieren: Fensterheber, Sitzheizung, Klimaanlage, Navigation, Kamera. Warnleuchten müssen nach dem Start erlöschen.
Probefahrt
Fahren Sie kalt los, wenn möglich. Achten Sie auf Geräusche beim Lenken, gleichmäßiges Schalten der Automatik und geradeaus laufendes Bremsen. Mindestens 20 Minuten, gern auch ein Stück Autobahn.
Und bei uns?
Jedes Auto im Bestand ist mit 20 bis 30 Fotos dokumentiert – innen, außen, Details. Fragen Sie vor der Anfahrt ruhig nach weiteren Bildern oder nach dem Serviceheft; wir schicken beides per WhatsApp. Probefahrt vereinbaren
